Gold macht uns arm - Bergbaukonflikte in Burkina Faso

18.10.2017 | 18:00 - 20:00
Goldmine Bissa in Burkina Faso

Goldmine Bissa in Burkina Faso
Bildquelle: Merle Groneweg

Seit mehr als zehn Jahren boomt der Goldbergbau in Burkina Faso. Boomt? Das ist eine Frage der Perspektive, denn Anwohner*innen beklagen, dass die Minen ihre Lebensgrundlagen zerstören. GLOCON hat Konflikte um Bergbau in einer Webkarte dokumentiert und stellt diese erstmals öffentlich vor. Dazu berichtet Ouiry Sanou von der Organisation Démocratique de la Jeunesse du Burkina Faso (ODJ) aus erster Hand über den Widerstand gegen die Zumutungen des Goldbergbaus. Das Gold Burkinas wird vor allem in die Schweiz exportiert. Dort fordert eine Kampagne verbindliche Regeln für Unternehmen. Dorothea Winkler von Fastenopfer gibt einen Einblick und zieht Parallelen zur deutschen Diskussion.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der 3. Alternativen Rohstoffwoche statt, organisiert von AK Rohstoffe.

Die Veranstaltung ist auf Französisch und Deutsch mit Simultanübersetzung.

Eine Kooperation der Forschungsgruppe GLOCON der FU Berlin und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

 

Über den AK Rohstoffe

Die Veranstaltungen in der Alternativen Rohstoffwoche werden organisiert von Mitgliedern des Netzwerks AK Rohstoffe. Hierzu gehören Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, die sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus weltweit auseinander setzen.

Die Alternative Rohstoffwoche findet im Jahr 2017 zum dritten Mal statt. Ziel ist es, auf die unterschiedlichen Auswirkungen des Rohstoffabbaus hinzuweisen. Deutschland ist abhängig vom Import von metallischen, mineralischen und fossilen Rohstoffen. Der Abbau dieser Rohstoffe findet häufig auf Kosten der Umwelt und unter Verletzung von Menschenrechten statt. Die bundesdeutsche Politik berücksichtigt diese Auswirkungen nicht ausreichend bei ihrer Unterstützung der Industrie für eine erhöhte Versorgungssicherheit. Aufgrund der globalen Herausforderungen braucht es eine andere, eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Diese muss folgende Ziele haben:

  • Rohstoffverbrauch senken
  • Menschenrechte effektiv schützen
  • Zivilgesellschaft schützen und stärken

Twittern Sie gerne mit unter: #ARW3

Weitere Informationen und weitere Veranstaltungen finden Sie online unter: http://alternative-rohstoffwoche.de



Zeit & Ort

18.10.2017 | 18:00 - 20:00

Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Salon,
Franz-Mehring-Platz 1,
10243 Berlin

BMBF
DFG